23. Juni 2010 - Richtfest für das Feuerwehrhaus Rodgau - Süd 


Spatenstich

Am vergangenen Mittwoch, wurde nach nur 4 Monaten Bauzeit das Richtfest für das neue Feuerwehrhaus Rodgau Süd (Schwerpunkt: Brandbekämpfung) gefeiert, zu dem mehr als 100 Besucher gekommen waren. Stadtbrandinspektor  Andreas Winter begrüßte die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr  Rodgau, die offiziellen Vertreter der Stadt, die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, die Bauarbeiter, und die Vertreter der Presse.

Er freute sich, dass der Rohbau des Feuerwehrhauses pünktlich zum Richtfest fertiggestellt werden konnte und bedankte sich bei allen Beteiligten für deren gute Arbeit. Die Arbeiten sind schneller als geplant verlaufen, man liege vor dem Zeitplan. Parallel zum Feuerwehrhaus Süd, wird zwischen Jügesheim und Hainhausen (Wasserturmkreuzung) das Feuerwehrhaus Mitte (Schwerpunkt: Hilfeleistung) gebaut. Der gleichzeitige Bau zweier Feuerwehrhäuser senkt die Kosten.

Parallel zum Feuerwehrhaus Süd, wird zwischen Jügesheim und Hainhausen (Wasserturmkreuzung) das Feuerwehrhaus Mitte (Schwerpunkt: Hilfeleistung) gebaut. Der gleichzeitige Bau zweier Feuerwehrhäuser senkt die Kosten.

 

Das schrieb die Presse über das Richtfest
 
Drei Monate vor der eigentlichen Zeit
   

Wer mal länger als eine Woche nicht durch den toom-Kreisel zwischen Dudenhofen und Nieder-Roden kommt, muss aufpassen, dass er beim nächsten Mal nicht vor Schreck irgendwo dagegenfährt. Denn auf dem ehemaligen Festplatz an der Hainburgstraße schoss derart schnell das neue Feuerwehrhaus aus dem Boden, dass die Stadt dem eigentlichen Bauplan derzeit über drei Monate voraus ist. Somit fand bereits in der vergangenen Woche das Richtfest statt, in vier Monaten soll das neue Feuerwehrhaus bezugsbereit sein. Vertreter aus Wehren und Politik stellten zufrieden fest, dass die Arbeit Hand in Hand und sehr gut ineinander übergeht.

Unter den Ehrengästen waren unter anderem zu sehen die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, Kreissozialdezernent  Carsten Müller, Bürgermeister Jürgen Hoffmann, Stadtrat Michal Schüssler, Altbürgermeister Paul Scherer, Kreisbrandinspektor Ralph Ackermann sowie die Wehrführer aus Nieder-Roden und Dudenhofen.

   

Drei Monate vor dem Zeitplan

   

Richtfest am Feuerwehrhaus Süd / Neubau ermöglicht erstmals eine „Schwarzweißtrennung“

Rodgau (eh) - Viel schneller als geplant geht der Bau des Feuerwehrhauses Süd voran. „Wir sind drei Monate dem Zeitplan voraus“, sagte Stadtrat Michael Schüßler beim Richtfest am Mittwoch.

Den Feuerwehrleuten rief er zu: „Haben Sie noch vier Monate Geduld, dann sind wir fertig.“

Der rasante Baufortschritt zeige, „dass es auch Dinge gibt, die richtig gut laufen“, lobte Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Er dankte der Feuerwehr, dass sie ihren Sachverstand engagiert einbringe.

Stadtbrandinspektor Andreas Winter berichtete von 20 Bausitzungen innerhalb von 75 Arbeitstagen mit der Bauleitung der Firma Depenbrock. Die Verbesserungsvorschläge der Feuerwehr seien sicher nicht immer einfach umzusetzen: „Ab und zu haben wir Ideen, da schlagen sie geistig die Hände über den Kopf und sagen: Nein, nicht schon wieder!“ Die Freiwillige Feuerwehr stehe zu ihrem Wort, das Haus mit Leben zu füllen. „Ich habe den Eindruck, dass die Wehren in Rodgau zusammenwachsen“, bestätigte Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger. Sie wohnt nur 260 Meter Luftlinie entfernt und sieht den Baufortschritt täglich.

Der neue Feuerwehrstützpunkt ist für einen reibungslosen Ablauf der Einsätze optimiert. Es gibt getrennte Alarmeingänge für Männer und Frauen, kurze Wege in die Fahrzeughalle und erstmals eine strikte „Schwarzweißtrennung“. Dieser Fachbegriff bedeutet, dass verschmutzte Einsatzkleidung und saubere Privatkleidung voneinander getrennt sind. Das war bisher nicht möglich - mit der Folge, dass Feuerwehrleute den Gestank der giftigen Brandgase in ihre Autos und Wohnungen mitnahmen.

Der Zugang vom Umkleideraum zur Fahrzeughalle ist künftig eine Einwegstraße. Nach der Rückkehr vom Einsatz legen die Feuerwehrleute zuerst ihre Einsatzkleidung in einem speziellen Raum ab, können sich duschen und ziehen danach wieder ihre eigenen Sachen an.

Auch die Aufenthaltsräume der Mannschaft und die Funktionsräume für Einsatzleitung und Funker sind künftig klar voneinander getrennt. Ein Chipsystem regelt den Zugang. „Wenn sich hier zwei Kameraden am Funktisch auf ihre Arbeit konzentrieren, können sie keine 15 Leute brauchen, die hinter ihnen stehen und reden“, sagt Stadtbrandinspektor Winter.

Der Stützpunkt ist nur in begrenztem Maß auf Zuwachs ausgelegt. Die elf Stellplätze in der Fahrzeughalle reichen für die vorhandenen Fahrzeuge und Anhänger, in den Umkleideräumen ist noch etwas Luft. 114 schmale Kleiderspinde haben dort Platz. Die Einsatzabteilungen aus Dudenhofen und Nieder-Roden haben derzeit zusammen 95 Aktive.

„Die Stadt Rodgau wird trotz schwierigen Zeiten in diesem und im nächsten Jahr 15 Millionen Euro in wirklich zukunftsträchtige Projekte investieren“, kündigte Stadtrat Schüßler an. Darin seien rund sechs Millionen an Landes- und Bundesmitteln enthalten.

 

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