Am vergangenen Mittwoch, wurde nach nur 4 Monaten
Bauzeit das Richtfest für das neue Feuerwehrhaus Rodgau
Süd (Schwerpunkt: Brandbekämpfung) gefeiert, zu dem mehr
als 100 Besucher gekommen waren. Stadtbrandinspektor
Andreas Winter begrüßte die Mitglieder der Freiwilligen
Feuerwehr Rodgau, die offiziellen Vertreter der Stadt,
die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, die
Bauarbeiter, und die Vertreter der Presse.
Er
freute sich, dass der Rohbau des Feuerwehrhauses
pünktlich zum Richtfest fertiggestellt werden konnte und
bedankte sich bei allen Beteiligten für deren gute
Arbeit. Die Arbeiten sind schneller als geplant
verlaufen, man liege vor dem Zeitplan.
Parallel zum Feuerwehrhaus Süd, wird zwischen Jügesheim
und Hainhausen (Wasserturmkreuzung) das Feuerwehrhaus
Mitte (Schwerpunkt: Hilfeleistung) gebaut. Der
gleichzeitige Bau zweier Feuerwehrhäuser senkt die
Kosten.
Parallel zum Feuerwehrhaus Süd, wird zwischen
Jügesheim und Hainhausen (Wasserturmkreuzung) das
Feuerwehrhaus Mitte (Schwerpunkt: Hilfeleistung) gebaut.
Der gleichzeitige Bau zweier Feuerwehrhäuser senkt die
Kosten.
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Das schrieb die
Presse über das Richtfest
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Drei
Monate vor der eigentlichen Zeit |
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Wer mal länger als
eine Woche nicht durch den toom-Kreisel zwischen Dudenhofen
und Nieder-Roden kommt, muss aufpassen, dass er beim
nächsten Mal nicht vor Schreck irgendwo dagegenfährt. Denn
auf dem ehemaligen Festplatz an der Hainburgstraße schoss
derart schnell das neue Feuerwehrhaus aus dem Boden, dass
die Stadt dem eigentlichen Bauplan derzeit über drei Monate
voraus ist. Somit fand bereits in der vergangenen Woche das
Richtfest statt, in vier Monaten soll das neue Feuerwehrhaus
bezugsbereit sein. Vertreter aus Wehren und Politik stellten
zufrieden fest, dass die Arbeit Hand in Hand und sehr gut
ineinander übergeht.
Unter den Ehrengästen waren unter anderem zu
sehen die Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger,
Kreissozialdezernent Carsten Müller,
Bürgermeister Jürgen Hoffmann,
Stadtrat Michal Schüssler, Altbürgermeister Paul Scherer,
Kreisbrandinspektor Ralph Ackermann sowie die Wehrführer aus
Nieder-Roden und Dudenhofen.
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Drei Monate vor dem Zeitplan |
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Richtfest am Feuerwehrhaus Süd / Neubau ermöglicht
erstmals eine „Schwarzweißtrennung“ |
Rodgau (eh) - Viel schneller
als geplant geht der Bau des Feuerwehrhauses Süd
voran. „Wir sind drei Monate dem Zeitplan voraus“,
sagte Stadtrat Michael Schüßler beim Richtfest am
Mittwoch.
Den Feuerwehrleuten rief er
zu: „Haben Sie noch vier Monate Geduld, dann sind
wir fertig.“
Der rasante Baufortschritt
zeige, „dass es auch Dinge gibt, die richtig gut
laufen“, lobte Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Er
dankte der Feuerwehr, dass sie ihren Sachverstand
engagiert einbringe.
Stadtbrandinspektor Andreas Winter berichtete von 20
Bausitzungen innerhalb von 75 Arbeitstagen mit der
Bauleitung der Firma Depenbrock. Die
Verbesserungsvorschläge der Feuerwehr seien sicher
nicht immer einfach umzusetzen: „Ab und zu haben wir
Ideen, da schlagen sie geistig die Hände über den
Kopf und sagen: Nein, nicht schon wieder!“ Die
Freiwillige Feuerwehr stehe zu ihrem Wort, das Haus
mit Leben zu füllen. „Ich habe den Eindruck, dass
die Wehren in Rodgau zusammenwachsen“, bestätigte
Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger. Sie wohnt nur
260 Meter Luftlinie entfernt und sieht den
Baufortschritt täglich.
Der neue Feuerwehrstützpunkt ist für einen
reibungslosen Ablauf der Einsätze optimiert. Es gibt
getrennte Alarmeingänge für Männer und Frauen, kurze
Wege in die Fahrzeughalle und erstmals eine strikte
„Schwarzweißtrennung“. Dieser Fachbegriff bedeutet,
dass verschmutzte Einsatzkleidung und saubere
Privatkleidung voneinander getrennt sind. Das war
bisher nicht möglich - mit der Folge, dass
Feuerwehrleute den Gestank der giftigen Brandgase in
ihre Autos und Wohnungen mitnahmen.
Der Zugang vom Umkleideraum zur Fahrzeughalle ist
künftig eine Einwegstraße. Nach der Rückkehr vom
Einsatz legen die Feuerwehrleute zuerst ihre
Einsatzkleidung in einem speziellen Raum ab, können
sich duschen und ziehen danach wieder ihre eigenen
Sachen an.
Auch die Aufenthaltsräume der Mannschaft und die
Funktionsräume für Einsatzleitung und Funker sind
künftig klar voneinander getrennt. Ein Chipsystem
regelt den Zugang. „Wenn sich hier zwei Kameraden am
Funktisch auf ihre Arbeit konzentrieren, können sie
keine 15 Leute brauchen, die hinter ihnen stehen und
reden“, sagt Stadtbrandinspektor Winter.
Der Stützpunkt ist nur in begrenztem Maß auf Zuwachs
ausgelegt. Die elf Stellplätze in der Fahrzeughalle
reichen für die vorhandenen Fahrzeuge und Anhänger,
in den Umkleideräumen ist noch etwas Luft. 114
schmale Kleiderspinde haben dort Platz. Die
Einsatzabteilungen aus Dudenhofen und Nieder-Roden
haben derzeit zusammen 95 Aktive.
„Die Stadt Rodgau wird trotz schwierigen Zeiten in
diesem und im nächsten Jahr 15 Millionen Euro in
wirklich zukunftsträchtige Projekte investieren“,
kündigte Stadtrat Schüßler an. Darin seien rund
sechs Millionen an Landes- und Bundesmitteln
enthalten.
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